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Was ist Elektrosmog?

Es gibt nahezu keinen Ort auf der Erde ohne Elektrosmog. Da in diesem Begriff jedoch unterschiedlichste Strahlungsarten von Feldern und Wellen zusammenfließen, ist eine Unterscheidung nötig. Beim Wechselstrom, der zum Beispiel bei der öffentlichen Stromversorgung 50-mal pro Sekunde die Richtung wechselt, misst man die Frequenz, also die Anzahl der Richtungsänderungen pro Sekunde, in Hertz (Hz). Bei bis zu 30.000 Hz (30 kHz) handelt es sich um Niederfrequenz, darüber beginnt der Bereich der Hochfrequenz.

 

Weil sich hier elektrische und magnetische Felder verkoppeln, spricht man von elektromagnetischen Feldern. Löst sich Energie vom Leiter, entsteht Strahlung, zum Beispiel bei Radio-, Fernseh- und Mobilfunkwellen. Elektrische und magnetische Felder wirken auf den menschlichen Körper: Bis 30 kHz regen sie Nerven- und Muskelzellen an. Darüber hinaus erwärmen elektromagnetische Felder auch die Bereiche, in die sie eindringen. Das beste Beispiel ist die Mikrowelle, in der eine thermische Reaktion stattfindet.

 

Ob diese schädlich ist, hängt von der Strahlenverträglichkeit jedes Einzelnen und der konkreten Strahlungssituation im Haushalt ab. Sollten Sie den Verdacht haben, dass in Ihrem Haus eine erhöhte und schädliche Belastung vorliegt, empfehlen wir einen Fachmann zu konsultieren.