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Das hülsta-Fachwörterlexikon.

 

Wie in allen Bereichen unseres Lebens gibt es auch im Bereich Möbel und Einrichtung Begriffe, welche den Fachleuten — sind sie unter sich — die Verständigung erleichtern. Doch der an anspruchsvoller Wohnkultur interessierte Laie kann damit meist wenig anfangen. Obwohl wir uns bemüht haben, auf „Fachchinesisch" zu verzichten, gibt es hier und da doch „Vokabeln", die der Erläuterung bedürfen.

Deshalb bieten wir Ihnen an dieser Stelle ein "Fachwörter-Lexikon".

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
Abdeckplatte
durchgehende Abdeckung unterhalb der Augenhöhe.
Abschlussseite
äußere Seite einer Schrankwand.
Accessoires
modisches Zubehör für Ihre Wohnung.
Anbauelement
türbreites, anfügbares Element eines Schrankwandsystems.
Anbausystem
Schrankwandprogramm, das durch Anbauteile beliebig erweitert bzw. ergänzt werden kann.
Anstelltisch
Tisch, der an einer Seite an einem Paneel o.ä. befestigt ist.
Ausgleichselement
sorgt bei der Schrankwandgestaltung von Wand zu Wand für den maßlichen Ausgleich.
Außeneckleiste
Bedeckt bei der Über-Eck-Gestaltung von Paneelwänden die Eckverbindung.


Baukasten
kastenartige Schrankelemente, die wie Bausteine neben- und übereinander gesetzt werden können.
Beimöbel
kleinere Möbel, die innerhalb eines Programms zu größeren Einheiten passen.
Beschlag
Metall- oder Kunststoffteile, die bei Möbeln die beweglichen Teile miteinander verbinden, z.B. Scharniere, Türschlösser.
Bettüberbau
über dem Kopfende eines Bettes angebrachte Schrankteile und Borde.
Blauer Engel
Umweltschutzzeichen.
Blende
Verkleidung bestimmter "Lücken" einer Schrankwand, kann auch als Zierelement eingesetzt werden.


Cen
Europäische Normen.
Container
kastenförmiges Schrankteil auf Rädern.


Deckenverspannung
Schrankseiten, die vom Fußboden bis zur Decke verspannt sind.
DIN ISO
national umgesetzte internationale Normung.
DIN-Normen
vom Deutschen Institut für Normung verantwortete Normung.


Echt
darf als Bezeichnung nur angewendet werden, wenn Furnier- und Massivholzteile der sichtbaren Flächen eines Möbels aus derselben Holzart bestehen.
Eckabdeckplatte
Abdeckplatte für eine Ecke innerhalb einer Möbelkombination.
Eckleiste
bildet bei einer Ecklösung den äußeren Abschluß.
Ecklösung
um 45° oder 90° über Eck geführte Schrankwandteile.
Edelholz
Holz, das sich durch Schönheit und besonders positive Eigenschaften bei der Verarbeitung zu Möbeln auszeichnet.
Einzelmöbel
Möbel, bei dem nicht nur durch die Kombination mehrerer Teile auch mehrere Nutzungszwecke entstehen.
Element
nicht weiter zerlegbares Teil eines Möbelprogramms, Ausgangspunkt eines Systemprogramms.
Endlosbauweise
bei einem Möbelsystem, dessen Teile (theoretisch) endlos aneinandergereiht werden können.
Endpunktlager
bei einem Federholzrahmen die Stelle, bei der die Lamellen am Rahmen befestigt sind.


Falttür
Tür eines Schrankes oder eines Fernsehfaches, die beim Aufschwenken in der Längsachse einmal zusammengeklappt wird.
FCKW
Fluorchlorkohlenwasserstoffe, ozonschädigend. Nur Möbel ohne FCKW erhalten das "Gütezeichen".
Federholzrahmen
hochwertiger "Lattenrost des hülsta-Schlafsystems".
Federkern
Federn in einer Matratze, oft ein maschinell hergestellter Bonell-Federkern.
Formaldehyd
stechend riechendes Gas, seit 1986 müssen Möbel in Deutschland einen Grenzwert von 0,1 ppm (parts per million) einhalten.
Furnier
Dünnes Blatt aus Edelholz, mit dem Spanplatten belegt werden (DIN 68330).


Ganzmetallbeschlag
völlig aus Metall bestehender Beschlag, ohne Kunststoff.
Gehrung
die Stelle, an der Holzteile (z.B. Rahmen) in Winkeln aufeinanderstoßen.
GS-Zeichen
Prüfzeichen für „Geprüfte Sicherheit", wird durch eine vom Bundesminister zugelassene Prüfstelle vergeben.
Gütezeichen
auch RAL-Gütezeichen für Möbel der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM).


Highboard
ca. 110 bis 130 cm hoher Schrank.
Hohlkehle
Ausrundung des Übergangs senkrecht aufeinanderstoßender Holzflächen.
Hängeschränke
Teile von Schrankwänden, auf-/eingehängt.


Innenausbau
hier: aus Serienprogrammen nach Maß gelieferte Möbel.
Innenecke
Eckverbindung, die sich nach innen öffnet.


Kastenbett
Bett, dessen kastenartiges Gestell gleichzeitig als Großraumbettkasten genutzt werden kann.
Kommode
niedriges Kastenmöbel mit Schubfächern (breiter als eine Konsole).
Konsole
niedriges Kastenmöbel mit Schubfächern (schmaler als eine Kommode).
Konstruktionsboden
fest mit dem Korpus verbundener Fachboden, sorgt für Stabilität.
Korpus
der Körper, das Gehäuse eines Möbels, z.B. eines Schrankes.


Lamellen
aus Holzschichten (verleimt) zusammengesetzte Leisten eines Lattenrostes bzw. Federholzrahmens.
Lattenrost
Unterfederung eines Bettes aus auf einem Holzrahmen befestigten Lamellen.
Lichtblende
Verblendung einer Lichtquelle.
Lichtboden
indirekt beleuchteter Fachboden.
Lisene
(wenig) vorspringende Leiste.


Markenmöbel
Möbel, die mit einer die Herkunft (den Hersteller) kennzeichnenden Marke versehen sind. Marken garantieren dem Verbraucher gleichmäßige Güte der Ware.
Maserung
Musterung (Zeichnung) des Holzes.
Massivholzmöbel
ein Möbelstück darf sich nur „Massivholzmöbel" nennen, wenn alle Teile außer Rückwänden, Schubkastenböden und -zargen aus der angegebenen Holzart hergestellt und nicht furniert sind.
Modul
lat. Maß, hier im Sinne von Rastereinheit.


Offenporig
wenn die Poren des Holzes (z.B. durch Lack) nicht verschlossen sind.


Paneel
Wandverkleidung aus Holz.
Paneelwand
aus einzelnen Paneelen zusammengesetzte Wandverkleidung.
Passelement
siehe Ausgleichselement.


Raster
ein auf ein Grundmaß bezogenes Liniennetz.
Rastermaß
das kleinste Maß, um das eine Schrankwand stufenweise in Breite und/oder Höhe erweitert werden kann.
Reliefhobelung
erzeugt eine horizontal mit der Faserrichtung verlaufende 3-D-Struktur auf der Oberfläche, die optisch und haptisch erlebbar ist, z. B. bei ELEA.


Sicherheit
spielt bei Möbeln eine große Rolle, wird durch Normen, Gütezeichen etc. kenntlich gemacht.
Sichtrückwand
sichtbare Rückwand eines Möbels (das z. B. frei im Raum steht).
Sideboard
niedriger Schrank, auch Anrichte ohne Aufsatz, kann aus Teilen eines Schrankwandprogramms zusammengesetzt werden.
Sockel
Unterbau eines Schrankes oder einer Schrankwand.
Spanplatte
aus Holzbestandteilen (u. a. Sägespäne) gepresste und verleimte Platte.
Stangenschloss
Schloss einer Schranktür mit Stange, die über die ganze Länge der Tür geht und so u. a. vor dem Verziehen schützt.
Steckbord
Bord, das an einem Paneel befestigt werden kann.
Systemprogramm
aus vielen Teilen (Elementen) nach einer allgemeinen Regel – für Form, Material, Verarbeitung – zusammengestelltes Möbelprogramm.


Taschenfederkern
Matratze mit einzeln in Taschen eingenähten und aneinander gereihten Federn.
Teleskopschublade
in einer Metallschienenhalterung laufende Schublade.
Tiefenversprung
entsteht durch unterschiedlich tiefe Teile eines Möbels.


Übereckbau
im Winkel von 45° oder 90° verlaufende und zusammenhängende Schrankteile.
Umleimer
auf die Kante (Schnittfläche) eines Holzteils (Brett) geleimter Streifen aus Holz oder Kunststoff.


VDE
Abk. für „Verband Deutscher Elektrotechniker".
VDE-Zeichen
die damit ausgezeichneten Leuchten (Lampen) genügen den Sicherheitsvorschriften.
Vitrine
Schrank mit Glaswänden bzw. Glastüren.


Wandsteckbord
Bord, das mit unsichtbaren Beschlägen an der Wand befestigt werden kann.
Wange
senkrechte Seite bei Schrank, Schrankwand, Bett und (Schreib-)Tischen.
Wangensystem
Schranksystem, bestehend aus Wangen (senkrecht) und Borden (waagerecht).


Zarge
rahmenartige Einfassung an Türen und Fenstern.